Propädeutische Grammatik

Die Propädeutische Grammatik (ProGr@mm) ist ein Lernsystem zur Grammatik des Deutschen, das für die universitäre Lehre konzipiert wurde. Es beinhaltet Wissenseinheiten mit Übungen und Kontrollaufgaben für einen Grundkurs der deutschen Grammatik. Theoretische Grundlage ist die 1997 erschienene "Grammatik der deutschen Sprache" des Instituts für Deutsche Sprache (IDS) und die daraus entwickelte “Systematische Grammatik” in grammis.

Aus morphologischer und syntaktischer Sicht werden z. B. Wörter, Phrasen und Sätze beschrieben. Die syntaktischen Regularitäten werden dabei auch in ihrem Beitrag zur Konstitution von Bedeutungen betrachtet. Die im "Grammatischen Grundwissen" behandelten Themenbereiche können folgenden Beschreibungsperspektiven zugeordnet werden:

  • Funktionale Komponenten des Satzes (Komplemente, Supplemente)
  • Ausdruckskategorien und Ausdrucksformen (Wortarten, Phrasen, Verbalkomplex, Intonation)
  • Syntagmatische Beziehungen (Wortstellung)
  • Paradigmatische Beziehungen (Tempus)

Die didaktische Struktur der thematischen Einheiten sieht wie folgt aus:

Den Anfang einer jeden thematischen Einheit (und oft auch der größeren Untereinheiten) bildet ein Einleitungstext. Er hat einerseits die Funktion, Allgemeines zu einem bestimmten grammatischen Thema (z. B. zu den Phrasen, zur Wortstellung usw.) darzustellen, andererseits erfüllt er die Aufgabe eines Verteilers mit Links zu den untergeordneten Einheiten. Diese entwickeln dann das jeweilige Thema im Detail. Sie sind vielfach mit interaktiven Übungen und zum Teil mit didaktisch motivierten Grafiken, Tondokumenten oder Animationen ausgestattet.

Am Ende jeder thematischen Einheit folgt eine Sammlung von Übungen aus allen Einheiten zum Thema sowie einige neue einheitenübergreifende Übungen. Sie dienen der Wissensüberprüfung und z. B. auch der Klausurvorbereitung.

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