Pizze, Pizzas oder Pizzen? ? Plural bei Fremdwortern

Bei fremden Nomina (bzw. Substantiven oder Hauptwortern), die ins Deutsche ubernommen werden, sind Zweifel, wie ihr Plural (ihre Mehrzahl, siehe Numerus) zu bilden ist, an der Tagesordnung. Oft werden mehrere Pluralformen nebeneinander benutzt, und an der Frage, welche die richtige ist, entzundet sich so mancher Burostreit. Alles in allem geht es um folgende Moglichkeiten der Pluralbildung:

  • Die Nomina bringen ihren Plural aus der Fremdsprache mit, z. B.: Matches, Pizze, Spaghetti, Status, Visa, Kommata, Skopoi.
  • Der Plural wird durch Anfugen einer deutschen Pluralendung an die Singularform und evtl. (aber selten) Umlaut gebildet, z. B.: Match-s, Pizza-s, Komma-s, Match-e, Globuss-e, General-e, General-e.
  • Der Plural wird durch den Ersatz der fremden Endung durch eine deutsche Pluralendung gebildet, z. B.: Pizz-en, Vis-en, Glob-en, Skop-en.

Schlie?lich sind auch folgende Falle zu beobachten:

  • Die Pluralform fallt mit der Singularform zusammen, z. B. das Nomen und die Nomen (neben dem fremden Plural in die Nomina).
  • Die deutsche Pluralendung wird an eine Form angehangt, die bereits als Pluralform gelten kann, z. B.: Straps-e, Visa-s, Spaghetti-s.

Fremder Plural ? Korpora, Status, Themata, Pizze, Cappuccini

Die Benutzung einer fremden Pluralform, vor allem lateinischen, griechischen oder italienischen Ursprungs, kann durch die Zugehorigkeit des Fremdwortes zu einer Fachsprache (z. B. Korpora - 'Materialsammlungen' in der Sprach- und Literaturwissenschaft, Oxymora - 'Figuren mit innerem Widerspruch' in der Rhetorik, Tempi - 'Geschwindigkeiten' in der Musik etc.) oder einfach durch seinen bildungssprachlichen Charakter (Status, Lapsus, Topoi) bedingt sein. Viele Fremdworter werden jedoch auch gemeinsprachlich verwendet, beispielsweise Thema und Aroma. Die Auswertungen der Textkorpora des IDS zeigen, dass es bei der Verwendung der fremden Plurale Themata und Aromata einerseits und der heimischen Themen und Aromen andererseits keinerlei Unterschiede im sprachlichen Kontext gibt, wenn auch der griechische Plural gemeinhin als gehoben betrachtet wird.

Wird den fremden Pluralformen Vorzug vor den heimischen gegeben ? man denke hier auch an Italianismen wie Pizze oder Cappuccini ? scheint es sich oft um eine Art sozialer Abgrenzung zu handeln, mit der sich der Benutzer einerseits als gebildet, fremdsprachenbewandert, weitgereist oder dergleichen von der Allgemeinheit abheben und andererseits als zu einem bestimmten Insiderkreis zugehorig kennzeichnen mochte. Zuweilen kann der fremde Plural auch die fremde Herkunft oder die Originalitat der bezeichneten ?Sache? betonen.

Bereits beim Versuch, einen fremden Plural zu verwenden, wird so mancher von Zweifeln ereilt. Hei?t es die Status oder die Stati? Das unklare Bewusstsein, dass lateinische Maskulina auf ?us den Plural entweder mit ?us oder mit ?i bilden konnen, ist zwar da, das war es aber auch schon. In solchen Fallen wird nicht selten der Plural gemieden oder eine Pluralform gebildet, die es in der Herkunftssprache nicht gibt. So sind die Stati, die mit dem Lateinischen nicht konform gehen, im Internet ziemlich haufig (besonders im EDV-Kontext). Sie begegnen uns auch in den IDS-Textkorpora, wo die Status (Aussprache mit langem u), die dem Lateinischen folgen, interessanterweise gar nicht auftauchen.

Manchmal sind wir in einem tieferen, manchmal in einem hoheren Status. Mit hoch und tief ist ubrigens keinerlei Wertung verbunden: Beide Stati bergen Chancen und Risiken. Status ist also nichts ?Statisches? und hat schon gar nichts mit Hackordnung zu tun, sondern ist etwas, was wir heute mit den Mitteln und Methoden des Theaters und der Personlichkeits-Psychologie bewusst verandern konnen.
[die tageszeitung, 07.06.2003, S. 28]

Derzeit arbeiteten in der Verwaltung Arbeiter und Angestellte, fur die Tarifvertrage gelten, sowie Beamte. "Wir brauchen keine zwei unterschiedlichen Stati", betonte Riotte.
[Berliner Zeitung, 14.01.2004, Ressort: Politik, S. 7]

Im Rahmen von CODASYL gab es dann standig einen Ausschuss, teilweise mit Unterausschussen, der bzw. die sich mit der Weiterentwicklung von COBOL befassten und im Lauf der Jahrzehnte verschiedene Namen und verschiedene Status innerhalb von CODASYL hatten.
[Longamp; Fkuehne; Echoray; u. a.: COBOL. In: Wikipedia - URL: http://de.wikipedia.org: Wikipedia, 2005]

Manchmal scheint es tatsachlich zwei "korrekte" fremde Pluralformen zu geben wie bei Tempi und Tempora. Aber auch hier ist Vorsicht geboten, denn Ersteres ist der Plural von Tempo (aus dem Italienischen) im Sinne von 'musikalisches Zeitma?' und Letzteres von Tempus (aus dem Lateinischen, wo Neutra auf ?us den Plural auf -ora oder -era bilden) mit der Bedeutung 'grammatische Zeitform'.

Kaum als fremder Plural ist meist der s-Plural bei Entlehnungen aus dem Englischen und Franzosischen zu betrachten, auch wenn -s bereits in den Herkunftssprachen (im Franzosischen allerdings nur geschrieben) als Pluralendung erscheint, z. B.: Lifts, Balkons. Der s-Plural tritt namlich regular auch in speziellen Bereichen des heimischen Wortschatzes auf, so bei Personennamen (Mullers), Onomatopoetika (Uhus, Kuckucks) und vielen Abkurzungen (Lkws), und au?erdem bei Fremdwortern, die in der Herkunftssprache keinen s-Plural haben (Pizzas, ital. Pizze). Wohl aber um einen fremden Plural handelt es sich bei Formen wie Matches. Die Endung -es ist im Deutschen keine regulare Pluralendung. Dementsprechend hat Match noch eine Pluralvariante mit dem heimischen s-Plural: Matchs.

Heimischer Plural ? Pizzas/Pizzen, Lifts/Lifte, Balkons/Balkone

Der s-Plural ist zwar ursprunglich fremd, inzwischen aber seit langem im Deutschen eingeburgert und auch beim heimischen Wortschatz produktiv (siehe oben). Da -s kaum Beschrankungen hinsichtlich der vorangehenden Laute unterliegt, ist der s-Plural bei der Assimilierung von Nomina aus anders klingenden Sprachen durchaus attraktiv. Er ist sogar eine Art Notplural, wenn die Endung auf einen unbetonten Vokal folgen soll (Solo-s, Guru-s, Geisha-s), denn die anderen produktiven heimischen Pluralendungen, ?e und ?en, sind an dieser Stelle aus artikulatorischen Grunden nicht moglich (vgl. *Solo-e, *Guru-e, *Geisha-en). Das Besondere am s-Plural ist au?erdem, dass die gebildeten Formen als Pluralformen erkennbar und gleichzeitig besonders Singular-ahnlich sind. Wahrend Pluralformen mit anderen Endungen die Singularformen nur unvollstandig enthalten konnen (vgl. Pizza und Pizz(a)-en) oder gegenuber den Singularformen eine Silbe mehr aufweisen (vgl. Bal-kon und Bal-ko-ne), bewahrt der s-Plural sowohl die Singularformen, als auch ihre Silbenstruktur unversehrt (Pizza-s bzw. Bal-kons, vgl. dazu und zum Folgenden Wegener 2003).

Wohl wegen dieser Singular-Ahnlichkeit, die es leicht macht, das Wort im Plural wiederzuerkennen, wird heutzutage der s-Plural bei Entlehnungen, die sich im Sprachgebrauch nicht bzw. noch nicht richtig etabliert haben, bevorzugt. Die Endungen ?en und ?e sind eher bei Entlehnungen gebrauchlich, die bereits einen bestimmten Bekanntheitsgrad erreicht haben. Bei diesen ist nicht mehr die besondere Singular-Ahnlichkeit gefragt, sondern die endgultige formale Angleichung an die Mehrheit der heimischen Nomina. Aus dieser Perspektive kann der s-Plural als ein Ubergangsplural erscheinen, so bei Pizza, das im Laufe der Assimilierung neben ans Italienische angelehntem Pizze zuerst Pizzas und dann Pizzen herausgebildet hat. Dem heutigen Sprachbenutzer begegnen nichtsdestoweniger sowohl Pizzas als auch Pizzen, und er sieht sich auch bei manch anderer Entlehnung vor die Wahl gestellt zwischen dem s-Plural und einem anderen heimischen Plural (z. B.: Balkons/Balkone, Fracks/Fracke, Matchs/Matche, Scheichs/Scheiche, Schemas/Schemen). Dass - vor allem bei Nomina aus dem Italienischen und Griechischen - noch eine fremde Pluralform moglich sein kann (Pizze, Schemata), macht die Sache nicht gerade leichter.

Nicht moglich ist der s-Plural bei Nomina, die bereits im Singular auf -s (auch im -x versteckt) enden. Hier kommt also nur -e oder -en als Endung in Frage (z. B.: Exodusse, Faxe, Boxen), was aber keineswegs bedeutet, dass dieser Bereich von Zweifelsfallen verschont bleibt. Denn bei Latinismen auf -us gibt es zur Bildung eines heimischen Plurals zwei Verfahren: Es wird entweder die Endung -e (unter Verdopplung von -s) an die vollstandige Singularform angehangt (z. B.: Exodusse, Zirkusse, Krokusse, Globusse) oder die fremde Singularendung wird durch die Endung ?en ersetzt (Rit-(us)-en, Glob-(us)-en). In Globus findet sich sogar ein Wort, bei dem es beide Verfahren zu breiterer Anerkennung geschafft haben.

Pluralformen, bei denen -en an eine verkurzte Singularform angehangt wird, sind im Ubrigen auch bei sonstigen Entlehnungen aus dem Lateinischen (z. B. Alb-(um)-en, Vill-(a)-en) sowie bei Entlehnungen aus dem Griechischen (z. B. Myth-(os)-en, Lexik-(on)-en) und dem Italianischen (Pizz-(a)-en, Kont-(o)-en) ublich, denn in allen drei Sprachen ist auch der Singular durch besondere Endungen gekennzeichnet. Die Bildung der en-Formen setzt hier naturlich voraus, dass die Singularendungen als solche identifiziert werden. Ist das nicht der Fall, stehen meist immer noch s-Formen zur Wahl (Albums, Villas, Lexikons, Pizzas, Kontos).

Beim heimischen Plural von Entlehnungen, die bereits im Singular auf unbetontes -en oder ?er ausgehen, fallen die Pluralform und die Singularform in der Regel zusammen, z. B. bei Nomen, Volumen, Computer, Gangster. Die Entlehnungen folgen damit heimischen Nomina wie Wagen oder Kater. Da bereits ihre Singularformen wie typische Pluralformen aussehen, konnen hier andere heimische Pluralarten kaum zum Zuge kommen. Wohl aber kann mit einem endungslosen Plural ein fremder Plural konkurrieren (z. B. Nomina, Volumina).

Doppelter Plural ? Visas, Antibiotikas, Spaghettis, Kekse

Zum einen wird an die fremde Pluralendung, die als solche nicht erkannt bzw. als zu schwach empfunden wird, ein -s angehangt wie in Vis-a-s, Antibiotik-a-s, Lexik-a-s, Graffit-i-s, Spaghett-i-s, Zucchin-i-s. Diese Moglichkeit, wird in Regelwerken meist als unnotige Verdopplung der Pluralendung abgelehnt. Nichtsdestoweniger sind solche Bildungen ublich und auch in der Presse ohne weiteres zu finden.

Die Ruckfluge sind gebucht, die Visas beantragt, die Impfungen vorgenommen. Und das Spendenkonto wachst und wachst.
[Braunschweiger Zeitung, 10.09.2011]

Die Medikamente beschleunigen das Wachstum und steigern damit die Fleischproduktion. Nur vier Antibiotikas sind in der EU bei der Tiermast erlaubt, allerdings nur im Zusammenhang mit der Behandlung von Krankheiten durch Veterinare.
[Nurnberger Nachrichten, 02.02.2001, S. 20]

In wenigen Jahren durfte die Definition von Black-Music in den Lexikas wie folgt aussehen: Musikrichtung, zu der junge Menschen in den 90er Jahren und zu Anfang des 21. Jahrhunderts feierten.
[Braunschweiger Zeitung, 27.07.2007]

Im Ludwigshafener Haus der Medienbildung konnen Kinder und Jugendliche von 18 bis 21 Uhr Medienexperimente machen. Da geht es zum Beispiel um Graffitis mit Licht.
[Die Rheinpfalz, 09.04.2011, S. 17]

Schnell hei?t es auch noch einmal essen und vor allem trinken bei der sengenden Sonne. Besonders Musliriegel und Plastikschalen voller Spaghettis finden rei?enden Absatz, bevor es ernst wird.
[Braunschweiger Zeitung, 07.01.2011]

Wenn sie stirbt, sagt Atillo, konnt ihr von mir aus den Himmel einrollen, alles zusammenpacken und wegtragen: die Sonne, die Sterne, die Baume, sogar die Zucchinis, einfach alles.
[Berliner Zeitung, 03.03.2006, S. 2]

Entsprechend finden sich auch Singularformen, die verkappte fremde Pluralformen sind wie das Visa, das Antibiotika, das Grafftti, die Spaghetti, die Zucchini (das Visa konnte man vielleicht doch durch das im Reiseverkehr allgegenwartige Englisch als fremde Singularform lizensieren).

Zum anderen wird ein s-Plural mit einem e-Plural kombiniert, z. B. Kek-s-e, Strap-s-e, Chip-s-e. Die Formen Kekse und Strapse sind mittlerweile allgemein anerkannt, zu Kekse gibt es sogar keine Alternative mehr. Chipse sind dagegen eher als eine Randvariante von Chips zu betrachten. Die Verdopplung der Pluralendung ist in diesen Fallen vor allem dadurch zu erklaren, dass die bezeichneten ?Sachen? in der Regel mehrfach erscheinen, sodass die ursprunglichen s-Pluralformen weitaus haufiger als die ursprunglichen Singularformen vorkommen. Im Laufe der Zeit werden sie als Singularformen interpretiert (der Keks, der Straps, der Chips), zu denen dann ein regularer e-Plural gebildet wird (vgl. Wegener 2003).

Exemplarische Betrachtungen konkurriender Pluralformen

Die Betrachtung des Verhaltnisses zwischen den verschiedenen Pluralformen im Archiv W von COSMAS II (Oktober 2012) ergab fur die Plurale der Nomina Pizza, Cappuccino, Konto, Aroma und Thema, die alle als gemeinsprachlich eingeschatzt werden, dass die fremden Pluralformen durchgangig seltener sind als die heimischen. Relativ haufig sind noch Cappuccini und Pizze. Cappuccini ist dabei nur geringfugig seltener als Cappuccinos (57 gegenuber 63 Vorkommen), Pizze wiederum steht im Verhaltnis 1 : 7 zu Pizzas/Pizzen, wobei Pizzen haufiger auftritt als Pizzas (1334 gegenuber 945.

Beispiele zum Plural von Cappuccino:

Sofort ist Herta Thoma zur Stelle, bedankt und verabschiedet sich freundlich. Am Tisch nebenan bestellen drei Herren drei Cappuccini.
[St. Galler Tageblatt, 16.03.2011, S. 43]

Um die Bedienung des Cafes dazu zu bewegen, drei Cappuccinos zu bruhen, musste Freund Eberhard zwischenzeitlich die anderen Besucher versorgen.
[Rhein Zeitung, 08.04.2011, S. 1]

Beispiele zum Plural von Pizza:

Das kulinarische Angebot ist italienisch. Neben verschiedenen Pizze konnen die Gaste Pasta-, Fisch- und Fleischgerichte bestellen.
[St. Galler Tagblatt, 14.10.2011, S. 63]

Wahrend in der einen, vom Ristorante "Etna" betriebenen Hutte, Pizzas und Bratwurst lockten, dampften gegenuber im Hauschen des BdS die Waffeleisen.
[Mannheimer Morgen, 02.12.2011, S. 17]

Das Oko-Test-Magazin hat untersucht, was in der Salami-Pizza drinsteckt. Am Ende kamen gerade mal vier der 15 untersuchten Pizzen "gut" durch die Prufung, alle anderen sind nicht gut, aber auch nicht ganz schlecht.
[Braunschweiger Zeitung, 13.01.2011]

Kaum von Bedeutung sind die anderen fremden Plurale: Konti steht im Verhaltnis 1 : 60 zu Konten (sporadisch ist auch Kontos anzutreffen), verschwindend gering ist die Haufigkeit von Aromata im Vergleich zu Aromen (1 : 411) und vor allem von Themata im Vergleich zu Themen (1 : 3744).

Beispiele zum Plural von Konto:

Dann werde auch der Einsatz gefalschter Karten, mit denen im Ausland hohe Summen von fremden Konten abgehoben wurden, nahezu unmoglich gemacht.
[Die Rheinpfalz, 03.01.2011, S. 4]

Weil der hoch verschuldete Bezirk Marzahn-Hellersdorf etwa doppelt so viel Geld fur seine "freiwilligen sozialen Leistungen" ausgegeben hat wie geplant, hat Finanzsenator Sarrazin nun die Kontos der Kommune sperren lassen.
[die tageszeitung, 03.01.2003, S. 18]

Vielfach entpuppten sich die Potentaten mit ihrer Verschwendungssucht und dem Zwang zur Alimentation ihrer Klientel aber als mittellos, so Haile Selassie von Athiopien oder der zentralafrikanische >>Kaiser<< Bokassa - und die Medienberichte uber ihre Schweizer Konti waren haltlos.
[Die Zeit (Online-Ausgabe), 11.03.2010]

Beispielbelege fur Aromata und Themata:

Diese verband Sudarabien mit dem Mittelmeer und dem Zweistromland. Der Handel mit Weihrauch und anderen Aromata bescherte den Sabaern ihren sagenhaften Reichtum.
[dpa, 24.10.2006]

Otto Bruderer trat mit der Landschaft in eine Dialog, es entstand eine Wechselwirkung zwischen Maler und Natur. Themata seiner Bilder sind Menschen, oft sozial Benachteilgte, Menschen in Not oder gesellschaftliche Missstande wie Geldgier und Machtmissbrauch.
[St. Galler Tagblatt, 06.05.2011, S. 49]

Ausblick

In obigen Ausfuhrungen wurden bei Varianten ihre Frequenzen im Deutschen Referenzkorpus (DeReKo) herangezogen, das insgesamt gesehen bildungssprachlich gepragt ist. Wer mehr Differenziertheit sucht, recherchiert gerne im liberalen Internet, das ein weites Spektrum an Stilschichten abdeckt und auch viel Umgangssprachliches enthalt (Tabellen zur Haufigkeit konkurrierender Pluralformen in der Google-Suche). Wer dagegen Wert auf normative Urteile uber die einzelnen Varianten legt, dem bleibt der Griff zum Worterbuch nicht erspart.

Fachliteratur zum Plural

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Autor(en)
Marek Konopka unter Mitarbeit von Saskia Schmadel. (An einer fruheren Version dieses Artikels wirkte Corinna Schucke mit.)
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