additive Konnektoren

Additive Konnektoren sind eine Teilklasse der additiv basierten Konnektoren.

Von den vier additiv basierten Relationen ist Additivität die konzeptuell und semantisch elementarste. Zur Erfassung ihrer wahrheitskonditionalen Bedeutung ist die logische Konjunktion ausreichend und zumindest für ihren zentralen Vertreter, den Konjunktor und, sind keine weiteren Hintergrundannahmen im Spiel, die durch den Konnektor selbst induziert würden.

Die konzeptuelle Leistung einer additiven Verknüpfung besteht darin, dass sie zwei (oder mehr) Entitäten unter irgendeinem Gesichtspunkt, der als gemeinsamer Nenner fungiert, bündelt und damit gleichzeitig signalisiert, dass die so zusammengefassten Entitäten unter diesem Gesichtspunkt typgleiche, aber distinkte Instanzen, potentielle Alternativen voneinander, sind. Der übergeordnete Gesichtspunkt ist das, was in der Literatur als "Gemeinsame Einordnungsinstanz" (GEI) oder "Common Integrator" (CI) bezeichnet wird.

Die Rollen der Relata sind identisch: die Relation ist symmetrisch.

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